7. Philharmonisches Kammerkonzert 2026/2027

Renaud Capuçon, Mao Fujita

Dienstag 31. August 2027

19:00 Uhr

Die Glocke • Kleiner Saal

Robert Schumann Violinsonate Nr. 1 a-Moll op. 105
Johannes Brahms Violinsonate Nr. 2 A-Dur op. 100
Ludwig van Beethoven Violinsonate A-Dur op. 47 (Kreutzersonate)

Alle Drei schrieben sie Sinfonien, Solokonzerte mit Orchester, Choroder Sakralwerke und groß besetzte Kammermusik. Dennoch war ihnen das auf zwei Stimmen konzentrierte Gespräch in Tönen keineswegs vernachlässigenswert. Die Sonaten für Violine und Klavier nahmen eine Sonderstellung ein, von Beethoven sind davon 10 überliefert und – wie immer – gab er sich nicht mit wenig Anspruch zufrieden. Das 40-minütige Werk gilt als technisch extrem schwierig und gliedert sich in eine Erzählung voller Dramatik und Virtuosität. Brahms „singt“ in seinem Werk, legt er doch dem 1. Satz die Verse „Wie Melodien zieht es mir leise durch den Sinn…“ von Klaus Groth zugrunde, und Schumann wurde durch die Begegnung mit Joseph Joachim, dem aus Ungarn gebürtigen Geiger, inspiriert. Joachim sollte der bedeutendste Geigenvirtuose seiner Zeit werden und ein enger Freund von Johannes Brahms und Clara Schumann.

Renaud Capuçon Violine
Mao Fujita Klavier